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Letztes Update: 02. Mai 2026

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Fohlen aufziehen: Ratgeber für Ernährung & Erziehung

29. März 2026•21 Min. Lesezeit
von Lisa Brandt
Fohlen aufziehen: Ratgeber für Ernährung & Erziehung

Das Wichtigste auf einen Blick

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Die ersten Stunden und Tage: Ein Fundament fürs Leben

Ein neugeborenes Fohlen im Stroh – ein Anblick, der jedes Reiterherz höherschlagen lässt. Doch hinter diesem Zauber der ersten Momente verbirgt sich eine immense Verantwortung. Die ersten zwölf Monate prägen ein Pferd für sein gesamtes Leben. Fehler in der Aufzucht, sei es bei der Fütterung oder der Erziehung, lassen sich später nur schwer korrigieren. Offiziell gilt ein Pferd als Fohlen, solange es auf die Milch der Mutterstute angewiesen ist, was in der Regel das erste Lebensjahr umfasst. In dieser Zeit werden die Weichen für Gesundheit, Charakter und Rittigkeit gestellt. Wir zeigen dir, wie du von Anfang an alles richtig machst und deinem Fohlen den bestmöglichen Start ins Leben ermöglichst.

Die magische erste Stunde: Kolostrum und erste Schritte

Die Zeit direkt nach der Geburt ist von entscheidender Bedeutung. Das Fohlen muss so schnell wie möglich aufstehen und bei der Mutter trinken. Die erste Milch, auch Kolostrum oder Biestmilch genannt, ist ein wahrer Super-Drink. Sie enthält lebenswichtige Antikörper, die das Immunsystem des Fohlens in den ersten Wochen schützen, da es ohne eigene Abwehrkräfte geboren wird. Das Zeitfenster für die Aufnahme dieser Immunglobuline ist eng: Innerhalb der ersten vier Stunden nach der Geburt ist die Darmwand am durchlässigsten. Nach etwa 36 Stunden ist die Aufnahme kaum noch möglich. Achte also genau darauf, dass dein Fohlen trinkt. In den ersten Tagen wird es etwa alle 30 Minuten bei der Mutter saugen.

Neben der Immunisierung hat das Kolostrum eine weitere wichtige Funktion: Es regt die Darmtätigkeit an und hilft beim Abgang des ersten Kots, des sogenannten Darmpechs (Mekonium). Dieser sollte innerhalb der ersten 12 Stunden vollständig ausgeschieden sein. Beobachte dein Fohlen genau: Steht es wackelig, aber zielstrebig auf? Sucht es das Euter? Wirkt es munter und neugierig? Dies sind alles Anzeichen für einen gesunden Start. Bei Unsicherheiten oder wenn das Fohlen nicht trinkt, solltest du umgehend deinen Tierarzt kontaktieren.

Erste menschliche Kontakte: Das Fohlen-ABC beginnt

Die Erziehung eines Fohlens beginnt nicht erst mit dem Halfter, sondern bereits in den ersten Lebenstagen. Die Methode des sogenannten „Imprintings“ oder der Prägung nutzt die sensible Phase direkt nach der Geburt, um das Fohlen an den Menschen zu gewöhnen. Dabei geht es darum, das Fohlen am ganzen Körper sanft zu berühren und zu streicheln. Ziel ist es, eine tiefe Vertrauensbasis zu schaffen und dem Fohlen zu vermitteln, dass menschliche Berührungen etwas Angenehmes sind.

Beginne am besten am Hals und arbeite dich langsam über den Rücken und die Flanken zu den Beinen vor. Auch das Gesicht, die Ohren und die Nüstern sollten sanft berührt werden. Diese frühen Übungen sind eine unschätzbare Grundlage für spätere Notwendigkeiten wie tierärztliche Untersuchungen, Hufpflege oder das Anlegen eines Halfters. Wichtig ist, dass diese ersten Kontakte immer ruhig, geduldig und ohne Zwang stattfinden. Ein gestresstes Fohlen ist nicht aufnahmefähig. Kurze, positive Einheiten von wenigen Minuten sind hier der Schlüssel zum Erfolg.

Der erste Gesundheitscheck: Worauf du achten solltest

Als Besitzer solltest du in den ersten Tagen ein wachsames Auge auf Mutter und Kind haben. Ein gesundes Fohlen ist aktiv, hat einen ausgeprägten Saugreflex, klare Augen und atmet ruhig. Überprüfe den Nabelbereich: Der Nabelstumpf sollte trocken sein und keine Anzeichen von Schwellung, Rötung oder Ausfluss zeigen. Eine Nabelentzündung kann schnell zu einer lebensbedrohlichen Sepsis führen, daher ist hier besondere Vorsicht geboten. Dein Tierarzt wird dir zeigen, wie du den Nabel korrekt desinfizierst.

Achte auch auf die Gliedmaßen. Leichte Fehlstellungen sind bei Neugeborenen nicht ungewöhnlich und korrigieren sich oft von selbst durch die Bewegung. Bei starken Abweichungen oder wenn du unsicher bist, ist jedoch eine tierärztliche Abklärung ratsam. Dokumentiere, ob das Darmpech abgegangen ist und ob das Fohlen regelmäßig Harn und Kot absetzt. Jeder Verdacht auf Krankheit, sei es Durchfall, Fieber, Schwäche oder Trinkunlust, ist ein Fall für den Tierarzt. In der Fohlenzeit zählt oft jede Stunde.

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Fakt

Die Erstmilch, auch Kolostrum genannt, enthält wichtige Nährstoffe, die zu einer normalen Funktion des Immunsystems und des Stoffwechsels beim neugeborenen Fohlen beitragen.

Dieser Fakt unterstreicht die überlebenswichtige Rolle der ersten Milch, des Kolostrums. Ein Fohlen kommt ohne ein funktionierendes eigenes Immunsystem zur Welt. Die in der Biestmilch enthaltenen Antikörper (Immunglobuline) der Mutter sind der einzige Schutz vor Krankheitserregern in den ersten Lebenswochen. Die Darmwand des Fohlens ist nur in den ersten Stunden nach der Geburt für diese großen Antikörper-Moleküle durchlässig. Deshalb ist es entscheidend, dass das Fohlen schnell aufsteht und trinkt. Neben dem Immunschutz regt das Kolostrum auch die Darmtätigkeit an und hilft beim Abgang des ersten Kots, des sogenannten Darmpechs. Ein Versäumnis hier kann ernste gesundheitliche Folgen haben.

📍 Quelle: ehorses.de

Die richtige Ernährung des Fohlens: Von der Milch zum Festfutter

Die richtige Ernährung des Fohlens: Von der Milch zum Festfutter
Die richtige Ernährung des Fohlens: Von der Milch zum Festfutter

Das Wachstum im ersten Lebensjahr ist rasant. Ein Fohlen erreicht in dieser Zeit bereits einen Großteil seiner späteren Größe und seines Gewichts. Das Geburtsgewicht beträgt etwa 10 % des Endgewichts eines ausgewachsenen Pferdes. Diese enorme Entwicklungsleistung stellt hohe Anforderungen an die Fütterung. Eine bedarfsgerechte und ausgewogene Ernährung ist die Basis für gesunde Knochen, starke Sehnen und eine harmonische Entwicklung. Fehler in der Fütterung können zu irreparablen Schäden wie Gelenkchips (OCD) oder Wachstumsstörungen führen.

Muttermilch: Das flüssige Gold der ersten Monate

In den ersten Lebensmonaten ist die Milch der Mutterstute die alleinige und perfekte Nahrungsquelle. Sie liefert nicht nur Energie und Eiweiß in hochverdaulicher Form, sondern auch alle wichtigen Vitamine, Mineralstoffe und Spurenelemente in einem optimalen Verhältnis. Die Zusammensetzung der Milch passt sich im Laufe der Laktation genau an die Bedürfnisse des wachsenden Fohlens an. Solange die Stute gesund ist und ausreichend Milch produziert, benötigt das Fohlen in den ersten zwei bis drei Monaten keine zusätzliche Fütterung.

Ein Sonderfall sind Waisenfohlen oder Fohlen von Stuten mit unzureichender Milchleistung. Hier muss schnell gehandelt werden. Spezielle Fohlenmilch-Ersatzprodukte, die in ihrer Zusammensetzung der Stutenmilch nachempfunden sind, sind hier die Rettung. Die Fütterung mit der Flasche oder aus einem Eimer ist jedoch sehr arbeitsintensiv, da das Fohlen anfangs rund um die Uhr, auch nachts, versorgt werden muss. Manchmal kann auch eine Ammenstute eine Lösung sein, die das Fohlen adoptiert.

Der Übergang zu fester Nahrung

Schon im Alter von wenigen Wochen beginnen Fohlen, neugierig am Heu oder Gras der Mutter zu knabbern. Dieses Verhalten ist spielerisch und dient dem Nachahmen. Ab einem Alter von etwa zwei bis drei Monaten wird dieses Interesse ernster und das Fohlen beginnt, gezielt feste Nahrung aufzunehmen. Dies ist ein wichtiger Schritt, da die Milchleistung der Stute ab dem dritten Monat langsam abnimmt und der Nährstoffbedarf des Fohlens gleichzeitig steigt.

Stelle sicher, dass dein Fohlen jederzeit Zugang zu qualitativ hochwertigem Heu hat. Der Verdauungstrakt muss sich langsam an die Raufutterverdauung gewöhnen. Ein eigener kleiner Fressbereich, ein sogenannter Fohlenschlupf, kann sinnvoll sein. Hier kann das Fohlen ungestört von der Mutter sein eigenes Futter fressen. So stellst du sicher, dass es die Nährstoffe bekommt, die es braucht, und nicht von der ranghöheren Stute weggefressen wird.

Spezielles Fohlenfutter: Notwendig oder überflüssig?

Der Markt bietet eine Vielzahl an speziellen Fohlen- und Aufzuchtfuttern an. Doch sind diese wirklich notwendig? Die Antwort lautet: Es kommt darauf an. Bei sehr guter Heu- und Weidequalität und einer normal entwickelten Statur kann eine alleinige Raufutterfütterung ausreichen. In vielen Fällen ist eine gezielte Ergänzung jedoch sinnvoll, um Nährstofflücken zu schließen und eine optimale Entwicklung zu unterstützen.

Gutes Fohlenfutter zeichnet sich durch einen hohen Gehalt an essentiellen Aminosäuren (insbesondere Lysin) für den Muskelaufbau und ein ausgewogenes Verhältnis von Mineralstoffen aus. Besonders wichtig sind Calcium und Phosphor, die zu einer normalen Entwicklung der Knochen beitragen. Ein falsches Verhältnis dieser beiden Mineralstoffe kann das Knochenwachstum empfindlich stören. Achte auf eine moderate Energiezufuhr. Ein zu schnelles Wachstum und Übergewicht sind die Hauptrisikofaktoren für orthopädische Entwicklungskrankheiten (Developmental Orthopedic Disease, DOD), zu denen auch die gefürchteten Gelenkchips (OCD) gehören. Weniger ist hier oft mehr. Die Fütterungsempfehlungen des Herstellers sollten unbedingt eingehalten und an den individuellen Zustand des Fohlens angepasst werden.

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Fakt

Fohlenfutter sollte Calcium und Phosphor enthalten, da diese Mineralstoffe zu einer normalen Entwicklung der Knochen beitragen.

Dieser Hinweis ist entscheidend, um Wachstumsstörungen wie OCD (Chips) vorzubeugen. Eine normale Knochenentwicklung hängt nicht nur von der reinen Menge an Calcium und Phosphor ab, sondern vor allem vom korrekten Verhältnis dieser Mineralstoffe zueinander. Ein ideales Calcium-Phosphor-Verhältnis im Futter für wachsende Fohlen liegt bei etwa 1,5:1 bis 2:1. Ein Überschuss an Phosphor, wie er oft in Getreide vorkommt, kann die Aufnahme von Calcium blockieren und zu instabilen Knochen führen. Hochwertiges Fohlenaufzuchtfutter ist speziell auf dieses Verhältnis abgestimmt und enthält zusätzlich Spurenelemente wie Kupfer und Zink, die ebenfalls für eine gesunde Knorpel- und Knochenbildung unerlässlich sind.

📍 Quelle: wehorse.com

Das Fohlen-ABC: Die Grundlagen der Erziehung

Eine gute Erziehung ist das A und O für einen verlässlichen Pferdepartner. Was ein Fohlen in seinen ersten Monaten spielerisch und ohne Druck lernt, sitzt ein Leben lang. Die Erziehung sollte so früh wie möglich beginnen, um eine solide Vertrauensbasis zum Menschen aufzubauen. Dabei orientiert sich das Training an den gleichen Prinzipien wie bei erwachsenen Pferden, erfordert jedoch viel kürzere Intervalle und eine extra Portion Geduld. Die natürliche Neugier des Fohlens ist dein bester Helfer. Nutze sie, um Lerneinheiten positiv und interessant zu gestalten.

Halfter anlegen und führen

Das Halfter ist das erste wichtige Kommunikationsmittel zwischen dir und deinem Fohlen. Die Gewöhnung daran sollte schrittweise und ohne Zwang erfolgen. Zeige dem Fohlen das Halfter zunächst nur, lass es daran schnuppern. Im nächsten Schritt streichst du ihm mit dem Halfter sanft über Hals und Kopf. Erst wenn es dies entspannt zulässt, versuchst du, es kurz über die Nase zu streifen und sofort wieder abzunehmen. Lobe jeden kleinen Fortschritt ausgiebig.

Wenn das Anlegen des Halfters kein Problem mehr ist, folgen die ersten Führübungen. Beginne in der sicheren Umgebung der Box oder eines kleinen Paddocks, immer an der Seite der Mutter. Übe zunächst nur, ein paar Schritte neben der Stute her zu gehen. Ziehe niemals am Strick! Ein leichter Impuls und viel Lob, wenn das Fohlen folgt, sind der richtige Weg. Die Trainingseinheiten sollten anfangs nur wenige Minuten dauern, um die kurze Konzentrationsspanne des Fohlens nicht zu überfordern.

Hufe geben: Eine Lektion fürs Leben

Das entspannte Hufegeben ist eine der wichtigsten Lektionen, die ein Fohlen lernen muss. Es ist die Grundlage für die regelmäßige Hufpflege durch den Hufschmied und für tierärztliche Untersuchungen. Beginne auch hier mit sanften Berührungen. Fahre mit der Hand langsam am Bein des Fohlens hinunter bis zum Huf. Wiederhole dies so oft, bis das Fohlen dabei völlig ruhig bleibt.

Im nächsten Schritt versuchst du, den Huf für einen winzigen Moment anzuheben und sofort wieder abzusetzen. Lobe es überschwänglich. Steigere die Dauer des Anhebens langsam von Sekunde zu Sekunde. Ein entspanntes Körpergefühl bei diesen Berührungen ist die essenzielle Grundlage für spätere Behandlungen. Ein guter Tipp ist die Verwendung von Belohnungen, die das Fohlen länger kauen muss. So verweilt es länger in der gewünschten Position und verknüpft die Übung positiv.

Geduld und kurze Lerneinheiten: Das Geheimnis des Erfolgs

Der wichtigste Grundsatz in der Fohlenerziehung lautet: Geduld. Ein Fohlen hat eine extrem kurze Aufmerksamkeitsspanne. Trainingseinheiten, die länger als wenige Minuten dauern, führen zu Frustration und Stress – bei Fohlen und Mensch. Plane lieber mehrmals täglich sehr kurze, positive Einheiten ein. Beende jede Übung immer mit einem Erfolgserlebnis, auch wenn es nur ein kleiner Schritt in die richtige Richtung war.

Beobachte dein Fohlen genau. Ist es müde, abgelenkt oder gestresst? Dann brich die Übung ab und versuche es später erneut. Erzwingen führt zu nichts außer zu Widerstand und dem Verlust von Vertrauen. Manchmal kann auch die Mutterstute eine Herausforderung sein. Ist sie sehr ängstlich oder beschützend, kann es sinnvoll sein, das Training räumlich zu trennen oder zu einem späteren Zeitpunkt durchzuführen, um Stress für alle Beteiligten zu vermeiden.

💡

Fakt

Das erste Anlegen des Halfters erfolgt idealerweise in einem entspannten Moment in der gewohnten Box.

Dieser praktische Tipp ist Gold wert für eine stressfreie Erziehung. Die Box ist der sicherste und vertrauteste Ort für das Fohlen. Hier fühlt es sich an der Seite seiner Mutter geborgen. Nutzen Sie einen Moment, in dem das Fohlen döst oder entspannt ist. Zeigen Sie ihm das Halfter, lassen Sie es daran schnuppern. Streichen Sie ihm sanft damit über Hals und Nase. Erst wenn es dabei völlig ruhig bleibt, legen Sie es kurz an und nehmen es sofort wieder ab, gefolgt von einem dicken Lob. Dieser erste Kontakt muss absolut positiv und ohne Zwang ablaufen. So lernt das Fohlen, dass das Halfter nichts Schlimmes ist, und legt den Grundstein für alle weiteren Lektionen wie Führen oder Anbinden.

📍 Quelle: pferde.de

Haltung und Sozialisierung: Ein artgerechtes Zuhause schaffen

Haltung und Sozialisierung: Ein artgerechtes Zuhause schaffen
Haltung und Sozialisierung: Ein artgerechtes Zuhause schaffen

Neben Fütterung und Erziehung ist die Haltung der dritte entscheidende Pfeiler für eine gesunde Fohlenaufzucht. Fohlen haben ein enormes Bedürfnis nach Bewegung und sozialem Kontakt mit Artgenossen. Nur so können sie sich körperlich und geistig optimal entwickeln. Eine artgerechte Haltung legt den Grundstein für ein ausgeglichenes und soziales Pferd.

Die Bedeutung der Herde für die soziale Entwicklung

Ein Fohlen lernt von anderen Pferden. In einer gemischten Herde aus Stuten, Wallachen und anderen Jungpferden lernt es die komplexe Pferdesprache, übt Sozialverhalten und findet seinen Platz in der Rangordnung. Die Mutterstute gibt Sicherheit, aber auch andere ältere Pferde, sogenannte „Tanten“ oder „Onkel“, können wichtige Erziehungsaufgaben übernehmen und dem Jungspund seine Grenzen aufzeigen. Diese Sozialisierung ist durch menschliche Erziehung nicht zu ersetzen.

Die Aufzucht ohne Kontakt zu Gleichaltrigen kann zu Verhaltensproblemen führen. Solche Pferde haben oft Schwierigkeiten, sich später in eine Herde zu integrieren, zeigen unangemessenes Spielverhalten oder sind übermäßig auf den Menschen fixiert. Die ideale Aufzucht findet daher in einer Gruppe von mehreren Fohlen und erwachsenen, gut sozialisierten Pferden statt.

Offenstall vs. Boxenhaltung für Fohlen

Für die Entwicklung von Knochen, Sehnen, Bändern und Muskulatur ist freie Bewegung unerlässlich. Ein Fohlen, das 23 Stunden am Tag in einer Box steht, kann sich nicht gesund entwickeln. Die ständige, freie Bewegung im Offenstall oder auf großen Weiden liefert die notwendigen Reize für ein stabiles Skelett und fördert die Trittsicherheit und Koordination. Studien zeigen, dass Fohlen aus Offenstallhaltung seltener zu Gelenkproblemen neigen.

Die Boxenhaltung sollte für Fohlen, wenn überhaupt, nur auf wenige Stunden beschränkt sein, zum Beispiel zur Fütterung oder bei extremen Wetterlagen. Die beste Option ist eine Gruppenhaltung im Offenstall mit direktem Zugang zu weitläufigen, gut gepflegten Weiden oder Paddocks. Dies fördert nicht nur die körperliche Gesundheit, sondern auch das soziale Wohlbefinden.

Sicherheit auf der Weide und im Stall

Fohlen sind neugierig und verspielt, aber auch unbedarft. Ihre Umgebung muss daher absolut sicher sein. Überprüfe Weiden und Paddocks sorgfältig auf Gefahrenquellen. Dazu gehören:

  • Zäune: Sie müssen stabil, gut sichtbar und hoch genug sein. Stacheldraht oder stromführende Netze sind für Fohlen tabu. Ideal sind Holzzäune oder sichere Elektroseil- oder Bandzäune.
  • Giftpflanzen: Kontrolliere die Weiden regelmäßig auf giftige Pflanzen wie Jakobskreuzkraut, Eibe oder Herbstzeitlose.
  • Gegenstände: Entferne alles, woran sich ein Fohlen verletzen könnte, wie alte Landmaschinen, Schrott oder scharfe Kanten an Tränken und Futterraufen.
  • Bodenbeschaffenheit: Achte auf große Löcher, Gräben oder sumpfige Stellen, in denen ein Fohlen stecken bleiben könnte.
Auch im Stall muss alles „fohlensicher“ sein. Boxenwände sollten hoch und stabil sein, und es dürfen keine Lücken entstehen, in denen ein Huf stecken bleiben kann.

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Wissenswertes

Ein oft unterschätzter Aspekt der Herdenhaltung ist das Erlernen der Fresskompetenz. Fohlen lernen durch Beobachtung der Mutterstute und anderer erfahrener Pferde, welche Pflanzen fressbar sind und welche gemieden werden müssen. Dieser soziale Lernprozess ist ein überlebenswichtiger Schutz vor Giftpflanzen auf der Weide. Ein Fohlen, das isoliert oder nur mit gleichaltrigen, unerfahrenen Pferden aufwächst, hat diesen Vorteil nicht und ist potenziell gefährdeter. Die Herde dient also nicht nur der Sozialisierung und Bewegung, sondern ist auch eine Lebensschule für Instinkte und richtiges Fressverhalten. Ältere 'Tanten' oder 'Onkel' in der Herde sind unbezahlbare Lehrmeister, die dem Nachwuchs zeigen, wie man sich in der Pferdewelt sicher bewegt und ernährt.

Gesundheit und Vorsorge: Worauf du achten musst

Gesundheit und Vorsorge: Worauf du achten musst
Gesundheit und Vorsorge: Worauf du achten musst

Das Immunsystem eines Fohlens ist in den ersten Monaten noch in der Entwicklung und daher anfällig für Krankheiten. Eine gute Hygiene, regelmäßige Gesundheitschecks und ein durchdachtes Vorsorgeprogramm in Absprache mit dem Tierarzt sind unerlässlich, um gesundheitliche Probleme frühzeitig zu erkennen und zu behandeln. Dein wachsames Auge ist der beste Schutz für dein Fohlen.

Typische Fohlenkrankheiten erkennen

Einige gesundheitliche Probleme treten bei Fohlen häufiger auf. Dazu gehört der sogenannte „Fohlenrossedurchfall“, der oft um den 9. Tag nach der Geburt auftritt, wenn die Stute wieder rossig wird. Meist ist dieser harmlos und selbstlimitierend. Echter, bakteriell oder viral bedingter Durchfall kann jedoch schnell zu lebensbedrohlicher Dehydration führen und erfordert sofortiges tierärztliches Eingreifen.

Eine weitere Gefahr ist die Nabelentzündung, die zu einer „Fohlenlähme“ (einer septischen Arthritis in mehreren Gelenken) führen kann. Anzeichen sind ein geschwollener, warmer Nabel, Fieber und Lahmheit. Auch hier gilt: sofort den Tierarzt rufen! Generell solltest du bei jedem Anzeichen von Apathie, Fieber, Husten, Nasenausfluss oder Bewegungsunlust alarmiert sein. Denke immer daran: Wir können dir hier nur allgemeine Hinweise geben, eine Diagnose und Behandlung kann und darf ausschließlich dein Tierarzt durchführen.

Impfungen und Wurmkuren: Der richtige Zeitplan

Ein individueller Plan für Impfungen und Entwurmungen ist ein zentraler Bestandteil der Gesundheitsvorsorge. Dieser Plan sollte immer in enger Absprache mit deinem Tierarzt erstellt werden, da er von der regionalen Seuchenlage, dem Impfstatus der Mutterstute und den Haltungsbedingungen abhängt. Die ersten Antikörper erhält das Fohlen über die Biestmilch (maternale Antikörper). Diese schützen es in den ersten Lebensmonaten.

Die Grundimmunisierung, zum Beispiel gegen Tetanus und Influenza, beginnt meist im Alter von etwa sechs Monaten, wenn der Schutz durch die maternalen Antikörper nachlässt. Auch die Entwurmung folgt einem speziellen Schema. Fohlen sind besonders anfällig für Spulwürmer. Die erste Wurmkur wird oft schon in den ersten Lebenswochen empfohlen. Dein Tierarzt wird auf Basis von Kotproben und dem Alter des Fohlens einen exakten Plan für dich erstellen.

📊

Statistik

10. Lebenstag

Empfohlener Zeitpunkt für die erste Entwurmung des Fohlens

Dieser frühe Zeitpunkt für die erste Wurmkur ist spezifisch auf den Spulwurm (Parascaris equorum) ausgerichtet. Fohlen können sich bereits in den ersten Tagen über die Muttermilch mit den Larven infizieren. Ein starker Spulwurmbefall kann zu Wachstumsstörungen, einem aufgeblähten Bauch, stumpfem Fell und im schlimmsten Fall zu lebensbedrohlichen Darmverschlüssen führen. Daher ist diese frühe Entwurmung eine entscheidende prophylaktische Maßnahme. Wichtig ist, dass dies immer in Absprache mit dem Tierarzt geschieht. Er wird das passende Präparat und die korrekte Dosierung für das junge Fohlen festlegen und einen individuellen Entwurmungsplan für die folgenden Monate erstellen, der auf den Infektionsdruck im jeweiligen Stall abgestimmt ist.

📍 Quelle: pavo-futter.de

Das Absetzen: Ein wichtiger Schritt in die Selbstständigkeit

Das Absetzen, also die endgültige Trennung von der Mutterstute, ist einer der stressigsten Momente im Leben eines jungen Pferdes. Es bedeutet nicht nur eine Futterumstellung, sondern auch den Verlust der engsten sozialen Bezugsperson. Ein gut geplantes und schonend durchgeführtes Absetzen kann diesen Stress jedoch erheblich reduzieren und legt den Grundstein für ein selbstbewusstes und unabhängiges Pferd.

Der richtige Zeitpunkt zum Absetzen

In der Natur bleiben Fohlen oft bis zur Geburt des nächsten Fohlens bei ihrer Mutter. In der modernen Pferdehaltung erfolgt das Absetzen deutlich früher. Der ideale Zeitpunkt liegt zwischen dem sechsten und achten Lebensmonat. Zu diesem Zeitpunkt ist das Verdauungssystem des Fohlens in der Lage, sich vollständig von fester Nahrung zu ernähren, und die Milchleistung der Stute ist bereits deutlich zurückgegangen. Ein zu frühes Absetzen, wie es in manchen Zuchtbetrieben schon nach drei Monaten praktiziert wird, kann zu gesundheitlichen und sozialen Problemen führen.

Wichtiger als ein starres Datum ist der individuelle Entwicklungsstand des Fohlens. Ist es gesund und kräftig? Frisst es bereits selbstständig ausreichend Raufutter und eventuell Kraftfutter? Ist es sozial gut in eine Jungpferdegruppe integriert? Wenn du diese Fragen mit „Ja“ beantworten kannst, ist der richtige Zeitpunkt gekommen.

Methoden des Absetzens: Sanft oder abrupt?

Es gibt verschiedene Methoden, ein Fohlen abzusetzen. Die abrupteste Methode ist die sofortige und endgültige Trennung, bei der die Stute aus der Herde genommen wird. Dies ist für beide Tiere mit enormem Stress verbunden. Eine deutlich schonendere und empfehlenswertere Methode ist das schrittweise Absetzen. Dabei werden Stute und Fohlen zunächst nur für kurze Zeiträume getrennt, zum Beispiel für eine Stunde am Tag. Diese Trennungsphasen werden dann langsam ausgedehnt, bis sie schließlich über Nacht und dann ganz getrennt bleiben.

Eine andere sanfte Methode ist das Absetzen in der Gruppe. Dabei wird eine Stute nach der anderen aus der Herde genommen, sodass die Fohlen bei ihren Freunden bleiben können. Der soziale Halt durch die anderen Jungpferde hilft, den Trennungsschmerz zu überwinden. Egal für welche Methode du dich entscheidest: Sorge dafür, dass die Fohlen in einer sicheren Umgebung sind und sich nicht verletzen können, wenn sie nach ihrer Mutter rufen und umherlaufen.

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Quick-Check

Ein schonendes Absetzen reduziert Stress und fördert die Selbstständigkeit. Beachten Sie folgende Schritte für eine sanfte Trennung:

  • ✓Futterumstellung vorbereiten: Das Fohlen sollte bereits seit Wochen zuverlässig Fohlenfutter und Heu fressen und nicht mehr primär von der Milch abhängig sein.
  • ✓Soziale Bindungen schaffen: Stellen Sie sicher, dass das Fohlen bereits einen oder mehrere feste 'Freunde' in der Herde hat, die ihm nach der Trennung Sicherheit geben.
  • ✓Kurzzeitige Trennungen üben: Beginnen Sie damit, die Stute für kurze, aber stetig länger werdende Zeiträume (z.B. während des Putzens) außer Sichtweite zu bringen.
  • ✓Die Stute wegführen, nicht das Fohlen: Für das Fohlen ist es weniger stressig, in seiner gewohnten Umgebung und bei seinen Freunden zu bleiben, während die Mutter die Herde verlässt.
  • ✓Für Ablenkung sorgen: Eine frische Portion Heu oder ein Spielball können helfen, das Fohlen in der ersten Zeit nach der Trennung zu beschäftigen.
  • ✓Beide Tiere beobachten: Achten Sie in den Tagen nach dem Absetzen genau auf das Verhalten von Stute und Fohlen (Fressverhalten, Stresssymptome) und kontrollieren Sie das Euter der Stute.

Vom Fohlen zum Jährling: Die weitere Entwicklung

Mit dem ersten Geburtstag wird aus dem Fohlen offiziell ein Jährling. Die rasante Entwicklung des ersten Jahres verlangsamt sich etwas, aber die Erziehung und Haltung bleiben anspruchsvoll. Die Pubertät setzt ein und stellt dich vor neue Herausforderungen. Jetzt festigst du alles, was ihr im Fohlenalter gelernt habt, und bereitest dein junges Pferd langsam auf seine Zukunft als Reit- oder Fahrpferd vor.

Die „hässliche Entlein“-Phase: Wachstumsschübe verstehen

Jährlinge durchlaufen oft Phasen, in denen sie etwas unproportioniert aussehen. Mal ist die Kruppe höher als der Widerrist, dann wirken die Beine wieder zu lang für den Körper. Diese „hässlichen Entlein“-Phasen sind völlig normal und auf ungleichmäßige Wachstumsschübe zurückzuführen. Lass dich davon nicht verunsichern. Solange dein Pferd gesund ist und sich normal bewegt, ist dies kein Grund zur Sorge. Eine ausgewogene Fütterung, die nicht auf zu schnelles Wachstum ausgelegt ist, und viel freie Bewegung sind in dieser Zeit besonders wichtig, um das Skelett nicht zu überlasten.

Hengst oder Wallach? Die Entscheidung zur Kastration

Hengstfohlen erreichen mit etwa 12 Monaten die Geschlechtsreife. Ab diesem Zeitpunkt müssen sie von Stutfohlen und Stuten getrennt gehalten werden, um unerwünschten Nachwuchs zu vermeiden. Die Haltung von Hengsten ist anspruchsvoll und erfordert viel Erfahrung und passende Haltungsbedingungen. Für die meisten Pferde, die später als Freizeitpartner genutzt werden sollen, ist eine Kastration zum Wallach die beste Entscheidung. Wallache sind in der Regel einfacher im Umgang und können problemlos in gemischten Herden gehalten werden.

Der beste Zeitpunkt für die Kastration liegt meist zwischen dem ersten und zweiten Lebensjahr. Der Eingriff kann im Stehen unter Sedierung oder in Vollnarkose in einer Klinik durchgeführt werden. Besprich die Vor- und Nachteile sowie den idealen Zeitpunkt für dein Pferd ausführlich mit deinem Tierarzt.

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Wissenswertes

Gerade in der Jährlingsphase, der Zeit der unproportionierten Wachstumsschübe, ist die richtige Fütterung entscheidend. Der Instinkt, ein mager oder unharmonisch aussehendes Jungpferd mit extra Kraftfutter 'aufzupäppeln', ist verlockend, aber gefährlich. Ein zu schnelles Wachstum und eine übermäßige Energiezufuhr belasten das noch nicht gefestigte Skelett und erhöhen das Risiko für Entwicklungsstörungen der Knochen und Gelenke (DOD/OCD) erheblich. Ein moderates, gleichmäßiges Wachstum ist der Schlüssel für ein späteres gesundes und belastbares Reitpferd. Die Basis sollte immer hochwertiges Raufutter (Heu) sein, ergänzt durch ein speziell für Jungpferde konzipiertes Mineralfutter, das alle nötigen Bausteine für Knochen, Sehnen und Bänder liefert, ohne mit Energie zu überfrachten.

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Wichtige Hinweise

Medizinischer Hinweis: Die Inhalte dieses Artikels dienen ausschließlich der allgemeinen Information und ersetzen keine professionelle medizinische Beratung, Diagnose oder Behandlung. Konsultieren Sie bei Gesundheitsfragen immer einen qualifizierten Arzt. Ändern Sie niemals eigenständig Ihre Medikation oder Behandlung.

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Häufig gestellte Fragen (FAQ)

Weitere wichtige Informationen zum Thema

Die Sozialisierung mit Artgenossen ist für die Entwicklung deines Fohlens extrem wichtig. Idealerweise wächst es in einer stabilen Herde auf, in der es von der Mutter und anderen erfahrenen Stuten, den sogenannten „Tanten“, lernen kann. Gleichaltrige Spielkameraden sind unerlässlich, damit es pferdegerechtes Sozialverhalten wie Spielen, Grenzen austesten und Kommunikation üben kann. Eine reine Zweierhaltung von Stute und Fohlen ist auf Dauer nicht ausreichend und kann zu Verhaltensproblemen führen.

Das Absetzen ist ein stressiger Prozess und sollte gut geplant sein, meist findet es im Alter von etwa sechs Monaten statt. Am schonendsten ist ein schrittweises Vorgehen, bei dem du Stute und Fohlen erst stundenweise, dann tageweise trennst. Wichtig ist, dass das Fohlen bereits sicher festes Futter frisst und idealerweise in eine stabile Gruppe von Jungpferden integriert ist, um den Trennungsschmerz zu lindern. Sprich den besten Zeitpunkt und die Methode am besten mit deinem Tierarzt oder einem erfahrenen Züchter ab.

Fohlen haben ein noch nicht ausgereiftes Immunsystem und benötigen einen speziellen Schutz. Ein individueller Impf- und Entwurmungsplan, den du mit deinem Tierarzt erstellst, ist daher unerlässlich. In der Regel beginnt man mit der Grundimmunisierung gegen Tetanus und Influenza ab dem sechsten Lebensmonat. Bei der Entwurmung ist besondere Vorsicht geboten, da Fohlen anfällig für Spulwürmer sind und ein spezielles Schema benötigen, das oft schon in den ersten Lebenswochen beginnt.

Gewöhne dein Fohlen so früh wie möglich an die Hufpflege, oft schon in den ersten Lebenswochen. Der erste Besuch des Hufschmieds dient meist nur der Kontrolle und dem sanften Korrigieren der Hufe mit einer Feile, um Fehlstellungen vorzubeugen. Regelmäßige, kurze Termine alle 6-8 Wochen sind wichtiger als lange Sitzungen. So lernt dein Fohlen von klein auf, geduldig die Hufe zu geben, was dir später viel Mühe erspart.

Schon in den ersten Lebenswochen wird dein Fohlen neugierig am Heu und am Futter der Mutter knabbern. Dies ist ein wichtiger Lernprozess. Ab etwa dem zweiten oder dritten Monat kannst du ihm spezielles Fohlenfutter, oft „Fohlenstarter“ genannt, in kleinen Mengen anbieten.

Dieses ist auf den hohen Bedarf an Eiweiß, Vitaminen und Mineralstoffen für ein gesundes Wachstum ausgelegt. Stelle sicher, dass dein Fohlen immer Zugang zu frischem Wasser und hochwertigem Heu hat.

Ein häufiger Fehler ist die „Vermenschlichung“, bei der das Fohlen wie ein Schoßtier behandelt wird. Dies kann zu Respektlosigkeit und gefährlichem Verhalten wie Zwicken oder Ansteigen führen, wenn das Pferd älter und stärker wird. Sei von Anfang an konsequent, aber fair, und setze klare Grenzen. Behandle dein Fohlen immer wie ein junges Pferd, nicht wie ein Haustier, um eine sichere und vertrauensvolle Beziehung für die Zukunft aufzubauen.

Quellen & Weiterführende Links

Dieser Artikel basiert auf 5 vertrauenswürdigen Quellen. Alle Fakten und Statistiken wurden neu formuliert und in eigenen Worten wiedergegeben.

1

Erfahre alles über Fohlen: Haltung, Pflege & Aufzucht

wehorse.com

2

Fohlen aufziehen - mit diesen Übungen geht's - FOCUS online

focus.de

3

Fohlen - Zucht, Aufzucht und Erziehung - ehorses Magazin

ehorses.de

4

Fohlen und Absetzer richtig füttern - darauf solltest du achten | Pavo

pavo-futter.de

5

Ein Fohlen erziehen: Tipps und Tricks

pferde.de

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Lisa Brandt
Lisa Brandt
Pferdehaltung & FütterungPferdegesundheit & VorsorgeDressur & ReitsportAusrüstung & SattelkundePferdepflege & HufpflegePferderassen & Zucht

Pferdeliebhaberin seit Kindertagen und Autorin auf pferdekumpel.de. Lisa vereint ihre langjährige Erfahrung als Reiterin und Pferdebesitzerin mit fundiertem Wissen über artgerechte Haltung, Pferdegesundheit und Reitsport. Als Fachautorin und passionierte Dressurreiterin liegt ihr Fokus auf praxisnaher Wissensvermittlung — von der richtigen Ausrüstung über Pferdeernährung bis hin zu Trainingstipps für Reiter aller Levels.

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