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Letztes Update: 31. Mai 2026

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Gladiator Plus Pferd: Echte Erfahrungen & Anwendungsgebiete

31. Mai 2026•14 Min. Lesezeit
von Lisa Brandt
Gladiator Plus Pferd: Echte Erfahrungen & Anwendungsgebiete

Das Wichtigste auf einen Blick

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Was ist Gladiator Plus für Pferde eigentlich?

Gladiator Plus ist ein flüssiges Ergänzungsfuttermittel für Pferde, das darauf abzielt, das Immunsystem, die Darmgesundheit und die allgemeine Vitalität durch eine Kombination aus natürlichen Inhaltsstoffen wie Propolis, Ginseng und Mariendistel zu unterstützen. Es wird oft als „Immun-Booster“ oder zur allgemeinen Stärkung in anspruchsvollen Phasen wie dem Fellwechsel, bei Stress oder nach Krankheiten eingesetzt. Das Besondere an dem Produkt ist laut Hersteller das patentierte Herstellungsverfahren, das eine besonders hohe Bioverfügbarkeit der Inhaltsstoffe gewährleisten soll. Das bedeutet, der Körper des Pferdes kann die Nährstoffe besonders gut aufnehmen und verwerten.

Im Gegensatz zu vielen pulverförmigen Zusatzfuttern oder Einzelkräutern ist Gladiator Plus eine flüssige Lösung, die direkt über das Futter gegeben wird. Die Idee dahinter ist, nicht nur einzelne Symptome zu bekämpfen, sondern den Organismus ganzheitlich zu unterstützen. Es soll die körpereigenen Selbstheilungskräfte anregen und das Pferd widerstandsfähiger gegenüber äußeren Einflüssen machen. Es ist also kein Medikament, sondern ein Futterzusatz, der präventiv oder begleitend gefüttert wird.

Die Zusammensetzung ist dabei bewusst auf wenige, aber hochkonzentrierte Wirkstoffe ausgelegt. Statt einer langen Liste an Kräutern und Vitaminen fokussiert sich die Rezeptur auf Substanzen, die in der Naturheilkunde seit langem für ihre positiven Eigenschaften bekannt sind. Dieser Ansatz soll eine Überfrachtung des Stoffwechsels vermeiden und gezielte Impulse setzen.

Was kostet Gladiator Plus und lohnt sich die Investition wirklich?

Was kostet Gladiator Plus und lohnt sich die Investition wirklich?
Was kostet Gladiator Plus und lohnt sich die Investition wirklich?

Eine 1-Liter-Flasche Gladiator Plus kostet in der Regel zwischen 90 € und 100 €, was für eine 40-tägige Intensivfütterung bei einem 500-kg-Pferd ausreicht. Die Kosten pro Tag belaufen sich während dieser Phase auf etwa 2,25 € bis 2,50 €. Ob sich diese Investition lohnt, hängt stark vom individuellen Pferd, seinem Gesundheitszustand und den Erwartungen des Besitzers ab. Es ist kein Wundermittel, kann aber in bestimmten Situationen eine wertvolle Unterstützung sein.

Für ein Pferd, das sichtbar mit dem Fellwechsel kämpft, ein schwaches Immunsystem hat oder nach einer Krankheit wieder zu Kräften kommen muss, können die positiven Effekte die Kosten rechtfertigen. Viele Besitzer berichten, dass sie durch die verbesserte Vitalität und Widerstandsfähigkeit ihres Pferdes langfristig Tierarztkosten sparen konnten. Wenn das Pferd fitter ist, ist es weniger anfällig für Infekte und erholt sich schneller von Belastungen. In solchen Fällen kann man die Ausgaben als sinnvolle Investition in die Gesunderhaltung betrachten.

Andererseits ist es für ein rundum gesundes Pferd, das bereits optimal mit allen Nährstoffen versorgt ist, möglicherweise eine unnötige Ausgabe. Die Basis einer jeden gesunden Pferdehaltung ist eine einwandfreie Grundfütterung mit hochwertigem Heu und einem passenden Mineralfutter. Kein Ergänzungsfutter der Welt kann Mängel in der Haltung oder Fütterung ausgleichen. Bevor du also in ein teures Zusatzprodukt investierst, solltest du sicherstellen, dass die Grundlagen stimmen. Manchmal liegt die Ursache für ein mattes Fell oder Antriebslosigkeit schlicht in einem nicht passenden Mineralfutter oder einer zu geringen Heuqualität.

Die Inhaltsstoffe von Gladiator Plus im Detail

Die Inhaltsstoffe von Gladiator Plus im Detail
Die Inhaltsstoffe von Gladiator Plus im Detail

Das Herzstück von Gladiator Plus ist seine spezielle Zusammensetzung. Anstatt einer langen Liste von Zutaten setzt der Hersteller auf eine konzentrierte Formel aus wenigen, aber potenten Naturstoffen. Wir haben uns die wichtigsten Komponenten genauer angesehen und erklären dir, welche Eigenschaften ihnen zugeschrieben werden.

Propolis, Ginseng und Co. – Die Kernkomponenten

Die Rezeptur basiert auf einer Kombination von Stoffen, die jeweils unterschiedliche Bereiche des Körpers ansprechen sollen. Die flüssige Darreichungsform und das spezielle Herstellungsverfahren sollen dabei für eine optimale Aufnahme sorgen.

  • Propolis: Das Kittharz der Bienen wird in der Naturheilkunde für seine antibakteriellen und antiviralen Eigenschaften geschätzt. Es soll das Immunsystem auf natürliche Weise unterstützen.
  • Ginseng: Die Wurzel gilt als klassisches Adaptogen. Das bedeutet, sie soll dem Körper helfen, sich besser an Stresssituationen anzupassen – egal ob körperlicher oder psychischer Natur. Es wird oft zur Steigerung der allgemeinen Leistungsfähigkeit und Vitalität eingesetzt.
  • Mariendistel: Dieses Kraut ist vor allem für seine leberschützenden und -unterstützenden Eigenschaften bekannt. Die Leber ist das zentrale Entgiftungsorgan und spielt eine entscheidende Rolle im Stoffwechsel. Eine gesunde Leber ist die Basis für ein fittes Pferd.
  • Artischocke: Ähnlich wie die Mariendistel unterstützt die Artischocke die Leber- und Gallenfunktion. Sie kann die Verdauung von Fetten fördern und den Stoffwechsel anregen.
  • Rote Bete: Sie liefert natürliche Antioxidantien und kann die Blutbildung sowie die Sauerstoffversorgung der Zellen unterstützen, was sich positiv auf die Leistungsbereitschaft auswirken kann.

Diese Kombination zielt darauf ab, nicht nur ein einzelnes Organ, sondern den gesamten Organismus in seiner Funktion zu stärken und ins Gleichgewicht zu bringen.

Übersicht der Hauptinhaltsstoffe und ihrer zugeschriebenen Wirkung

Um dir einen besseren Überblick zu geben, haben wir die wichtigsten Inhaltsstoffe und ihre traditionell anerkannten Wirkungsweisen in einer Tabelle zusammengefasst. Beachte bitte, dass dies keine Heilversprechen sind, sondern auf Erfahrungswerten aus der Naturkunde basieren.

Inhaltsstoff Zugeschriebene Hauptfunktion Anwendungsbereich im Pferdekörper
Propolis Immunmodulierend, antimikrobiell Immunsystem, Abwehrkräfte
Ginseng Adaptogen, stärkend Stressmanagement, Vitalität, Leistung
Mariendistel Leberschützend, entgiftend Leberstoffwechsel, Entgiftung
Artischocke Verdauungsfördernd, leberanregend Verdauungssystem, Fettstoffwechsel

Diese Tabelle verdeutlicht den ganzheitlichen Ansatz des Produkts: Es soll gleichzeitig das Immunsystem, die Entgiftungsorgane und die allgemeine Stressresistenz des Pferdes ansprechen.

Für welche Anwendungsgebiete ist Gladiator Plus gedacht?

Gladiator Plus wird für eine Vielzahl von Situationen empfohlen, in denen der Pferdeorganismus eine besondere Unterstützung gebrauchen kann. Es geht dabei weniger um die Behandlung akuter Krankheiten – das ist und bleibt die Aufgabe des Tierarztes – sondern vielmehr um die Stärkung des Körpers von innen heraus. Wir zeigen dir die häufigsten Anwendungsgebiete.

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Unterstützung im Fellwechsel

Der Fellwechsel im Frühjahr und Herbst ist für den Pferdekörper ein echter Kraftakt. Der gesamte Stoffwechsel läuft auf Hochtouren, um das dicke Winterfell abzustoßen oder das neue wachsen zu lassen. Viele Pferde reagieren in dieser Zeit mit Müdigkeit, Leistungsschwäche, einem matten Fell oder einer erhöhten Anfälligkeit für Infekte. Hier kann Gladiator Plus ansetzen.

Die enthaltenen Inhaltsstoffe wie Mariendistel und Artischocke sollen den Stoffwechsel und die Entgiftungsorgane unterstützen, die während des Fellwechsels besonders gefordert sind. Ginseng kann helfen, dem Pferd mehr Energie und Vitalität zu verleihen. Viele Pferdebesitzer berichten, dass der Fellwechsel mit einer Kur Gladiator Plus schneller und reibungsloser verläuft und die Pferde insgesamt fitter durch diese anstrengende Phase kommen.

Stärkung des Immunsystems

Ein starkes Immunsystem ist die beste Verteidigung gegen Krankheitserreger. Besonders in Zeiten erhöhter Ansteckungsgefahr, wie im Winter bei Stallhaltung oder bei Stallwechseln, ist eine gute Abwehr gefragt. Auch Pferde, die zu Allergien wie Sommerekzem neigen, profitieren von einem ausbalancierten Immunsystem. Propolis, einer der Hauptbestandteile, wird traditionell zur Stärkung der Abwehrkräfte eingesetzt.

Eine Kur mit Gladiator Plus wird oft empfohlen, um das Immunsystem gezielt zu „trainieren“ und zu modulieren. Ziel ist es, das Pferd widerstandsfähiger zu machen, sodass es auf Viren, Bakterien oder Allergene weniger stark reagiert. Es kann präventiv vor der kalten Jahreszeit oder begleitend bei Pferden mit chronischen Immunproblemen gefüttert werden.

Förderung der Darmgesundheit und Verdauung

Der Darm ist das Zentrum der Gesundheit. Eine gesunde Darmflora ist nicht nur für eine optimale Futterverwertung, sondern auch für ein starkes Immunsystem unerlässlich. Probleme wie Kotwasser, leichte Koliken oder eine schlechte Nährstoffaufnahme können auf ein Ungleichgewicht im Darm hindeuten. Gladiator Plus zielt darauf ab, das Darmmilieu zu stabilisieren und die Verdauung zu harmonisieren.

Die flüssige Form und die hohe Bioverfügbarkeit sollen sicherstellen, dass die Nährstoffe schnell dort ankommen, wo sie gebraucht werden. Besitzer von Pferden mit sensibler Verdauung berichten teilweise von einer Besserung der Symptome nach einer Fütterungskur. Wichtig ist hierbei jedoch: Bei akuten oder schweren Verdauungsproblemen wie einer Kolik muss immer sofort der Tierarzt gerufen werden!

Unterstützung für ältere Pferde und Senioren

Mit zunehmendem Alter verlangsamt sich der Stoffwechsel, das Immunsystem wird schwächer und die Regenerationsfähigkeit lässt nach. Ältere Pferde haben oft mit typischen Alterserscheinungen wie Muskelabbau, einem zögerlichen Fellwechsel oder einer allgemeinen Antriebslosigkeit zu kämpfen. Gladiator Plus kann hier als eine Art „Vital-Kur“ für den Senior dienen.

Die Inhaltsstoffe sollen helfen, die Organe zu entlasten, den Stoffwechsel anzukurbeln und dem Pferd mehr Lebensfreude zu schenken. Besonders die leberunterstützenden Komponenten wie Mariendistel sind für ältere Pferde wertvoll, da die Leber im Alter oft an Leistungsfähigkeit verliert. Viele Besitzer von Pferde-Senioren nutzen das Produkt, um die Lebensqualität ihres Vierbeiners im Herbst des Lebens zu erhalten und zu verbessern.

Gladiator Plus: Echte Erfahrungen von Pferdebesitzern

Die Versprechen der Hersteller sind das eine, die realen Erfahrungen im Stallalltag das andere. Wir haben uns in der Reiter-Community umgehört und verschiedene, anonymisierte Erfahrungsberichte gesammelt, um dir ein möglichst authentisches Bild von der Wirkung von Gladiator Plus zu geben.

Fallbeispiel 1: Der 22-jährige Isländer mit schwachem Immunsystem

„Unser alter Isi-Wallach baute jeden Winter stark ab. Er war oft schlapp, hatte ein stumpfes Fell und fing sich jeden Infekt ein, der im Stall umging. Unser Tierarzt empfahl uns, neben einer angepassten Fütterung auch das Immunsystem gezielt zu unterstützen. Wir haben uns für eine 40-Tage-Kur mit Gladiator Plus entschieden. Schon nach etwa drei Wochen wirkte er wacher und munterer. Der Fellwechsel im Frühjahr verlief so gut wie seit Jahren nicht mehr. Für uns war es die Investition wert und wir machen jetzt jedes Jahr im Herbst eine Kur.“

Fallbeispiel 2: Die Sportstute mit Stress und Magenproblemen

„Meine 8-jährige Dressurstute ist sehr sensibel und reagiert auf Turnierstress schnell mit Magenproblemen und Appetitlosigkeit. Ich habe Gladiator Plus über eine ganze Saison begleitend gefüttert. Ob es allein daran lag, kann ich schwer sagen, da wir auch das Management und Training angepasst haben. Aber sie war insgesamt stabiler und hat ihr Futter auch auf mehrtägigen Turnieren besser gefressen. Eine Wunderwirkung habe ich nicht gesehen, aber es schien ihr als Gesamtpaket gutzutun.“

Fallbeispiel 3: Der junge Wallach mit hartnäckigem Kotwasser

„Mein 5-jähriger Wallach litt seit dem Anweiden unter starkem Kotwasser. Wir haben alles probiert: Heu ad libitum, verschiedene Darmkuren, Tierarzt-Check. Nichts half wirklich. Ein Stallkollege empfahl mir Gladiator Plus. Ich habe eine komplette Intensivkur gemacht, aber leider ohne jegliche Veränderung. Das Kotwasser blieb unverändert. Bei uns hat es leider nicht gewirkt, wir mussten am Ende über eine Ausschlussdiät die Ursache finden.“

Fallbeispiel 4: Der Haflinger mit Sommerekzem

„Meine Haflingerstute leidet seit Jahren unter starkem Sommerekzem. Ich beginne jedes Jahr im Februar mit einer Kur Gladiator Plus, um das Immunsystem vor der Kriebelmücken-Saison zu stärken. Das Ekzem verschwindet dadurch nicht, das wäre ein Wunder. Aber ich habe das Gefühl, dass die Symptome milder sind. Sie scheuert sich weniger und die Haut ist nicht ganz so stark entzündet. In Kombination mit einer guten Ekzemerdecke und Pflegelotionen hilft es uns, besser durch den Sommer zu kommen.“

Diese Berichte zeigen deutlich: Gladiator Plus ist kein Allheilmittel. Die Wirkung ist stark vom individuellen Pferd und der jeweiligen Problematik abhängig. Während es bei immun- und stoffwechselbedingten Themen oft positive Rückmeldungen gibt, scheint es bei spezifischen Problemen wie Kotwasser nicht immer die Lösung zu sein.

Wie wird Gladiator Plus richtig dosiert und angewendet?

Wie wird Gladiator Plus richtig dosiert und angewendet?
Wie wird Gladiator Plus richtig dosiert und angewendet?

Die Standarddosierung von Gladiator Plus für ein 500 kg schweres Pferd beträgt 25 ml pro Tag während der 40-tägigen Intensivfütterung und kann danach zur Erhaltung mit etwa 15 ml dreimal pro Woche weitergegeben werden. Die genaue Menge sollte jedoch immer an das Gewicht des Pferdes angepasst werden, um eine optimale Wirkung zu erzielen und Überdosierungen zu vermeiden.

Die 40-Tage-Intensivfütterung

Der Hersteller empfiehlt, mit einer sogenannten Intensivfütterung zu starten. Diese dauert 40 Tage und soll den Körper einmal komplett „durchspülen“ und die Speicher auffüllen. In dieser Zeit wird das Produkt täglich gefüttert.

  1. Startphase (Tag 1-40): Füttere die empfohlene Menge täglich über das Kraftfutter. Die meisten Pferde nehmen die Flüssigkeit aufgrund des leicht süßlichen Geschmacks gut an. Bei mäkeligen Pferden kann man mit einer kleineren Dosis beginnen und diese langsam steigern.
  2. Beobachtung: Achte in dieser Zeit genau auf dein Pferd. Veränderungen im Verhalten, im Fell oder in der Verdauung können erste Anzeichen für eine Wirkung sein. Führe am besten ein kleines Tagebuch.
  3. Grundlage schaffen: Die Intensivfütterung soll eine neue Basis für die Gesundheit des Pferdes schaffen und die körpereigenen Systeme aktivieren.

Nach diesen 40 Tagen kann man entweder eine Pause einlegen oder mit der Erhaltungsfütterung weitermachen.

Erhaltungsfütterung und bedarfsgerechte Anwendung

Nach der Intensivkur gibt es mehrere Möglichkeiten. Bei Pferden mit chronischen Problemen oder bei Senioren kann eine dauerhafte Gabe in reduzierter Dosis sinnvoll sein. Dies wird als Erhaltungsfütterung bezeichnet. Hierbei wird die gleiche Menge wie bei der Intensivfütterung, aber nur noch an 3-5 Tagen pro Woche gefüttert. Alternativ kann man Gladiator Plus auch bedarfsgerecht als Kur einsetzen, zum Beispiel zweimal jährlich zum Fellwechsel oder vor stressigen Phasen wie einem Stallwechsel oder der Turniersaison.

Dosierungsempfehlung nach Körpergewicht

Die genaue Dosierung ist entscheidend. Hier eine Orientierungshilfe des Herstellers für die tägliche Gabe während der Intensivfütterung:

Körpergewicht des Pferdes Tägliche Dosis (Intensivfütterung)
bis 200 kg (z.B. Shetty) 10 ml
200 - 400 kg (z.B. Pony, Kleinpferd) 15-20 ml
400 - 600 kg (z.B. Warmblut) 25 ml
über 600 kg (z.B. schweres Warmblut, Kaltblut) 30-40 ml

Diese Angaben sind Richtwerte. Es ist immer ratsam, die Reaktion des eigenen Pferdes zu beobachten und die Dosierung gegebenenfalls in Absprache mit einem Tierarzt oder Futterberater anzupassen.

Welche Nebenwirkungen und Risiken gibt es?

Bei korrekter Anwendung und Dosierung sind keine spezifischen Nebenwirkungen von Gladiator Plus bekannt, jedoch können einzelne Pferde empfindlich oder allergisch auf bestimmte Inhaltsstoffe wie Propolis oder einzelne Kräuter reagieren. Wie bei jedem Naturprodukt ist eine individuelle Unverträglichkeit nie zu 100 % auszuschließen. Daher ist es wichtig, bei der ersten Gabe aufmerksam zu sein.

Mögliche Unverträglichkeiten und Allergien

Obwohl selten, sind allergische Reaktionen möglich. Propolis kann bei sehr sensiblen Pferden Hautreaktionen oder Verdauungsstörungen auslösen. Wenn du ein Pferd hast, das zu Allergien neigt, ist es ratsam, mit einer sehr kleinen Dosis (z.B. 5 ml) zu beginnen und diese über mehrere Tage langsam zu steigern. Beobachte dein Pferd genau auf Anzeichen wie:

  • Hautveränderungen (Quaddeln, Juckreiz)
  • Verdauungsprobleme (Durchfall, Kotwasser)
  • Verhaltensänderungen (Unruhe, Apathie)

Sollten solche Symptome auftreten, setze das Produkt sofort ab und konsultiere deinen Tierarzt. In den allermeisten Fällen wird Gladiator Plus jedoch sehr gut vertragen.

Wann du immer einen Tierarzt fragen solltest

Gladiator Plus ist ein Ergänzungsfutter, kein Medikament. Es gibt klare Grenzen für die Selbstbehandlung. In folgenden Fällen solltest du nicht experimentieren, sondern immer einen Tierarzt zu Rate ziehen:

  • Bei akuten Krankheitsanzeichen wie Fieber, starker Lahmheit oder Koliksymptomen.
  • Wenn dein Pferd bereits Medikamente einnimmt, um mögliche Wechselwirkungen auszuschließen.
  • Bei tragenden oder laktierenden Stuten, da die Wirkung einiger Kräuter in der Trächtigkeit nicht ausreichend erforscht ist.
  • Wenn sich der Zustand deines Pferdes trotz der Gabe von Gladiator Plus nicht verbessert oder sogar verschlechtert.

Ein verantwortungsvoller Umgang bedeutet, die Grenzen von Futterergänzungen zu kennen und im Zweifel immer auf die Expertise eines Veterinärs zu vertrauen.

Hinweis für Turnierreiter: ADMR-Konformität

Ein wichtiger Punkt für Sportreiter ist die Dopingrelevanz. Laut Hersteller ist Gladiator Plus ADMR-konform und enthält keine Substanzen, die eine Karenzzeit erfordern. Das bedeutet, es kann auch während der Turniersaison ohne Bedenken gefüttert werden. Dennoch empfehlen wir, sich vor einem Start immer über die aktuellsten Listen der FN (Deutsche Reiterliche Vereinigung) zu informieren, da sich Reglements ändern können.

Fazit: Unsere Einschätzung zu Gladiator Plus für Pferde

Nach eingehender Recherche und der Auswertung zahlreicher Erfahrungen lässt sich ein klares Bild zeichnen: Gladiator Plus ist ein hochwertiges, durchdachtes Ergänzungsfuttermittel, aber kein Wundermittel. Seine Stärke liegt in der ganzheitlichen Unterstützung des Organismus in Phasen erhöhter Belastung. Es kann eine wertvolle Hilfe sein, um das Immunsystem zu stärken, den Stoffwechsel im Fellwechsel zu entlasten oder älteren Pferden zu mehr Vitalität zu verhelfen.

Die Entscheidung für oder gegen Gladiator Plus ist letztlich eine individuelle. Der relativ hohe Preis erfordert eine genaue Abwägung von Kosten und Nutzen. Für ein gesundes, gut versorgtes Pferd ist es möglicherweise nicht notwendig. Für ein Pferd mit den genannten Herausforderungen kann es jedoch genau der Impuls sein, der dem Körper hilft, wieder in sein Gleichgewicht zu finden. Entscheidend ist, die Erwartungen realistisch zu halten und das Produkt als einen Baustein in einem umfassenden Gesundheitsmanagement zu sehen, das immer auf einer soliden Basis aus guter Haltung, Fütterung und tierärztlicher Betreuung stehen muss.

Vor- und Nachteile im Überblick

  • Vorteile:
    • Ganzheitlicher Ansatz zur Unterstützung von Immunsystem, Stoffwechsel und Darm.
    • Hohe Bioverfügbarkeit durch flüssige Form und spezielles Herstellungsverfahren.
    • Konzentrierte Rezeptur mit bewährten Naturstoffen wie Propolis und Ginseng.
    • Gute Akzeptanz bei den meisten Pferden.
    • ADMR-konform und somit für Turnierreiter geeignet.
  • Nachteile:
    • Relativ hoher Preis im Vergleich zu anderen Zusatzfuttern.
    • Wirkung ist stark individuell und nicht bei jedem Pferd garantiert.
    • Kein Ersatz für eine tierärztliche Diagnose oder Behandlung.
    • Kann eine mangelhafte Grundfütterung oder Haltung nicht kompensieren.
ℹ️

Wichtige Hinweise

Medizinischer Hinweis: Die Inhalte dieses Artikels dienen ausschließlich der allgemeinen Information und ersetzen keine professionelle medizinische Beratung, Diagnose oder Behandlung. Konsultieren Sie bei Gesundheitsfragen immer einen qualifizierten Arzt. Ändern Sie niemals eigenständig Ihre Medikation oder Behandlung.

Unsere Bewertungskriterien: Bewertungen basieren auf sorgfältiger Recherche und verfügbaren Informationen. Bitte beachten Sie, dass Ergebnisse und Erfahrungen individuell variieren können und sich Produkteigenschaften ändern können.

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Häufig gestellte Fragen (FAQ)

Weitere wichtige Informationen zum Thema

Ja, das ist in den meisten Fällen möglich. Beginne mit einer sehr geringen Dosis, damit sich dein Pferd langsam an den Geschmack gewöhnen kann. Mische die Flüssigkeit gut unter ein beliebtes Futter wie Mash, eingeweichte Heucobs oder gib einen kleinen Schuss Apfelsaft oder Karottensaft hinzu.

Die flüssige Form lässt sich oft besser 'verstecken' als Pulver. Steigere die Dosis dann schrittweise über mehrere Tage bis zur empfohlenen Menge.

Ein häufiger Fehler ist, sofortige Ergebnisse wie bei einem Medikament zu erwarten; es ist ein Ergänzungsfuttermittel, das den Körper über Zeit unterstützt. Ein weiterer Fehler ist, es als Ersatz für eine ausgewogene Grundfütterung oder eine notwendige tierärztliche Behandlung zu sehen. Achte zudem darauf, die vom Hersteller empfohlene Fütterungspause nach einer Intensivkur einzuhalten, um den Organismus nicht an den ständigen Impuls zu gewöhnen und die Selbstregulation zu fördern.

Während einzelne Kräuter sehr wertvoll sein können, kombiniert Gladiator Plus mehrere Inhaltsstoffe in einer speziell aufbereiteten, flüssigen Form. Laut Hersteller sorgt ein patentiertes Verfahren für eine besonders hohe Bioverfügbarkeit, was bedeutet, dass der Körper die Nährstoffe leichter aufnehmen kann als bei getrockneten Kräutern. Der Ansatz zielt auf einen synergistischen Effekt ab, bei dem die Inhaltsstoffe sich gegenseitig in ihrer Wirkung verstärken und den Organismus ganzheitlich ansprechen.

Um dein Pferd optimal auf den anstrengenden Fellwechsel vorzubereiten, solltest du idealerweise etwa zwei bis drei Wochen vor dem erwarteten Beginn des Haarwechsels mit der 40-tägigen Intensivfütterung starten. So hat der Organismus Zeit, die Nährstoffspeicher aufzufüllen und gestärkt in diese Phase zu gehen. Für den Wechsel zum Sommerfell kann das je nach Witterung schon Ende Januar sein, für das Winterfell entsprechend im Spätsommer ab August.

Gladiator Plus kann die Vitalität unterstützen, aber anhaltende Schlappheit oder Lethargie ist immer ein Grund, deinen Tierarzt zu konsultieren. Solche Symptome können auf ernsthafte gesundheitliche Probleme wie Infektionen, Stoffwechselstörungen oder einen Nährstoffmangel hindeuten, die eine genaue Diagnose erfordern. Nutze das Produkt begleitend, aber niemals als Ersatz für eine gründliche tierärztliche Untersuchung, um die Ursache abzuklären.

Der Hersteller empfiehlt ein spezielles Fütterungskonzept, das meist eine 40-tägige Intensivkur vorsieht, gefolgt von einer Pause. Danach wird oft eine Erhaltungsfütterung an nur zwei bis drei Tagen pro Woche empfohlen, um die positiven Effekte zu bewahren. Eine durchgehende tägliche Gabe ist in der Regel nicht notwendig, da der Körper auch lernen soll, sich ohne ständige Impulse selbst zu regulieren und das Immunsystem reaktionsfähig bleibt.

Lisa Brandt
Lisa Brandt
Pferdehaltung & FütterungPferdegesundheit & VorsorgeDressur & ReitsportAusrüstung & SattelkundePferdepflege & HufpflegePferderassen & Zucht

Pferdeliebhaberin seit Kindertagen und Autorin auf pferdekumpel.de. Lisa vereint ihre langjährige Erfahrung als Reiterin und Pferdebesitzerin mit fundiertem Wissen über artgerechte Haltung, Pferdegesundheit und Reitsport. Als Fachautorin und passionierte Dressurreiterin liegt ihr Fokus auf praxisnaher Wissensvermittlung — von der richtigen Ausrüstung über Pferdeernährung bis hin zu Trainingstipps für Reiter aller Levels.

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