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Woran erkennst du, ob dein Pferd sich wirklich rundum wohlfühlt? Die Gesundheit deines vierbeinigen Partners ist das höchste Gut und die Basis für ein langes, glückliches Leben. Bei uns findest du fundierte Ratschläge und praktische Anleitungen, um Krankheiten vorzubeugen und das Wohlbefinden deines Pferdes jeden Tag zu fördern. Tauche ein in unsere Expertentipps und sorge für ein vitales und zufriedenes Pferd an deiner Seite.

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Eine gesunde Pferdeernährung ist die Basis für ein langes Pferdeleben. Erfahre alles über Raufutter, Kraftfutter, Mineralien und wie du dein Pferd bedarfsgerecht fütterst.

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Dein Pferd hat Arthrose? Entdecke, wie Glucosamin, MSM & Grünlippmuschel die Gelenke unterstützen können. Unser Ratgeber vergleicht die besten Wirkstoffe.

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Eine artgerechte Pferdehaltung ist weit mehr als nur ein Dach über dem Kopf und tägliches Futter. Sie ist das Fundament für die körperliche und seelische Gesundheit deines Pferdes. Die drei wichtigsten Säulen einer pferdegerechten Haltung sind Sozialkontakt, ausreichend freie Bewegung und eine an die Bedürfnisse des Pferdes angepasste Fütterung. Wenn diese Grundbedürfnisse erfüllt sind, schaffst du die besten Voraussetzungen für ein robustes Immunsystem und ein ausgeglichenes Gemüt.
Pferde sind von Natur aus Herdentiere. Der ständige Kontakt zu Artgenossen ist für ihr Wohlbefinden unerlässlich. Einzelhaltung, auch wenn sie nur stundenweise in einer Box stattfindet, kann zu erheblichem Stress und Verhaltensauffälligkeiten führen. Dauerhafter Stress schwächt nachweislich das Immunsystem und macht das Pferd anfälliger für Krankheiten. Ideale Haltungsformen wie der Offenstall oder ein Paddock-Trail ermöglichen es den Pferden, ihre sozialen Bedürfnisse auszuleben, sich gegenseitig zu pflegen und in einer stabilen Herdenstruktur zu leben. Diese Form der Pferdehaltung fördert nicht nur die Psyche, sondern auch die körperliche Gesundheit.
Neben dem Sozialkontakt ist Bewegung ein weiterer entscheidender Faktor. Pferde sind Lauftiere, deren Organismus auf ständige, langsame Bewegung ausgelegt ist. Stundenlanges Stehen in einer Box widerspricht ihrer Natur und kann zu Problemen im Bewegungsapparat, mit der Verdauung und dem Stoffwechsel führen. Eine Haltung, die freie Bewegung rund um die Uhr ermöglicht, hält Gelenke geschmeidig, regt die Verdauung an und beugt Koliken vor. Die Kombination aus freier Bewegung und gezieltem Training ist der Schlüssel zu einem fitten und gesunden Pferd.
Pferde sind als Fluchttiere Meister darin, Schmerzen und Unwohlsein zu verbergen. In der Wildnis würde ein offensichtlich krankes Tier schnell zur leichten Beute werden. Dieser Instinkt ist auch bei unseren Hauspferden noch tief verankert. Deshalb ist es für dich als Pferdebesitzer umso wichtiger, dein Pferd täglich genau zu beobachten und auch auf die feinsten Signale zu achten. Oft sind es nur kleine Veränderungen im Verhalten oder Aussehen, die auf ein gesundheitliches Problem hindeuten.
Achte auf subtile Veränderungen im Alltag. Frisst dein Pferd plötzlich mäkelig oder lässt sogar sein Lieblingsfutter stehen? Wirkt es apathisch und teilnahmslos oder im Gegenteil ungewöhnlich unruhig? Weitere Alarmzeichen können ein stumpfes, glanzloses Fell, eine veränderte Kot- oder Urinbeschaffenheit, eine angespannte Körperhaltung oder eine plötzliche Abneigung gegen Berührungen sein. Auch wenn dein Pferd sich beim Training widersetzt oder Bewegungen verweigert, die es sonst problemlos ausführt, solltest du hellhörig werden. Dein täglicher, geschulter Blick ist das beste Frühwarnsystem für die Pferdegesundheit.
Neben der reinen Beobachtung gibt es objektive Messwerte, die dir helfen, den Gesundheitszustand deines Pferdes einzuschätzen: die TPA-Werte. Das steht für Temperatur, Puls und Atmung. Es ist ratsam, diese Werte bei deinem gesunden Pferd in Ruhephasen mehrmals zu messen, um seine individuellen Normalwerte zu kennen. Die Normalwerte für ein erwachsenes Pferd liegen bei einer Temperatur von 37,5-38,2 °C, einem Puls von 28-40 Schlägen pro Minute und einer Atemfrequenz von 8-16 Zügen pro Minute. Weichen die Werte deines Pferdes im Ruhezustand deutlich davon ab, ist das ein klares Indiz für ein Problem und ein Grund, den Tierarzt zu kontaktieren.
Die Fütterung ist ein zentraler Baustein der Pferdegesundheit. Der Verdauungstrakt eines Pferdes ist darauf ausgelegt, über viele Stunden des Tages kleine Mengen rohfaserreicher Nahrung aufzunehmen. Die Basis jeder Pferdefütterung sollte daher qualitativ hochwertiges Raufutter wie Heu oder Heulage sein, das idealerweise zur freien Verfügung oder zumindest mit nur kurzen Fresspausen angeboten wird. Zu lange Pausen ohne Futter können zu Magenproblemen wie Magengeschwüren und zu einem erhöhten Kolikrisiko führen. Die Qualität des Raufutters ist dabei entscheidend – es sollte staubfrei, aromatisch duftend und frei von Schimmel sein.
Kraftfutter wie Hafer, Gerste oder Müsli sollte nur bedarfsgerecht gefüttert werden. Ein Freizeitpferd, das nur leicht gearbeitet wird, deckt seinen Energiebedarf oft vollständig über das Raufutter. Ein hoher Anteil an Stärke und Zucker im Futter kann den empfindlichen Verdauungstrakt belasten und zu Stoffwechselerkrankungen wie Hufrehe oder dem Equinen Metabolischen Syndrom (EMS) führen. Eine Futterberatung kann dir helfen, die Ration genau auf den Bedarf deines Pferdes abzustimmen. Auch der Zugang zu frischem Wasser und einem Salzleckstein muss jederzeit gewährleistet sein.
Ein starkes Immunsystem ist der beste Schutz vor Infektionen und Krankheiten. Die Grundlagen dafür schaffst du durch eine artgerechte Pferdehaltung, eine bedarfsgerechte Fütterung und die Minimierung von Stress. Ein Pferd, das in einer stabilen Herde lebt, sich viel bewegen kann und passend gefüttert wird, hat bereits eine hervorragende Basis für eine starke Abwehrkraft. Regelmäßige, aber nicht überfordernde Trainingseinheiten tragen ebenfalls zur Stärkung des Immunsystems bei.
Zusätzlich kannst du die Abwehrkräfte durch gezielte Maßnahmen unterstützen. Eine ausreichende Versorgung mit essenziellen Nährstoffen wie Zink, Selen, Kupfer und Vitamin E ist entscheidend für eine funktionierende Immunabwehr. Bevor du jedoch zu Ergänzungsfuttermitteln greifst, ist eine Blutanalyse durch den Tierarzt oder eine Heuanalyse sinnvoll, um einen tatsächlichen Mangel festzustellen und eine Überdosierung zu vermeiden. Auch bestimmte Kräuter können das Immunsystem unterstützen, sollten aber ebenfalls nur kurweise und nach Absprache mit einem Experten eingesetzt werden.
Zur Stärkung des Immunsystems gehört auch eine durchdachte Gesundheitsvorsorge. Dazu zählen regelmäßige Impfungen gegen die wichtigsten Infektionskrankheiten und eine strategische oder selektive Entwurmung auf Basis von Kotproben. Mindestens einmal jährlich sollte zudem ein Pferdezahnarzt die Zähne kontrollieren und bei Bedarf behandeln, da Zahnprobleme die Futteraufnahme und damit die Nährstoffversorgung stark beeinträchtigen können.
Für kleine Verletzungen oder zur Erstversorgung im Notfall, bis der Tierarzt eintrifft, ist eine gut ausgestattete Stallapotheke unerlässlich. Sie sollte an einem sauberen, trockenen und für jeden gut erreichbaren Ort aufbewahrt werden. Wichtig ist, dass sie nicht dazu dient, ernsthafte Erkrankungen selbst zu behandeln, sondern um im Ernstfall schnell und richtig handeln zu können.
Eine grundlegende Ausstattung hilft dir, auf die häufigsten kleineren Notfälle vorbereitet zu sein. Wir haben dir eine Checkliste zusammengestellt, was in keiner Stallapotheke fehlen sollte:
Kontrolliere den Inhalt deiner Stallapotheke mindestens zweimal im Jahr. Überprüfe die Verfallsdaten aller Produkte und fülle verbrauchte Materialien sofort wieder auf. So stellst du sicher, dass du im Fall der Fälle bestens vorbereitet bist und deinem Pferd schnell und effektiv helfen kannst.