Kurz & knapp: Der Auftakt zum Weltcup-Finale im Springreiten in Fort Worth ist gemacht. Der Schweizer Steve Guerdat positioniert sich nach dem ersten Teil auf dem dritten Rang und nährt damit die Hoffnungen auf einen historischen vierten Titel. In Führung liegt der US-Amerikaner Kent Farrington. Stand: 10. April 2026.
Die Top-News im Überblick
- Weltcup-Finale: Steve Guerdat liegt nach dem Zeitspringen auf dem 3. Zwischenrang.
- Rekord-Ambitionen: Mit einem Sieg könnte Guerdat alleiniger Rekordsieger des Weltcup-Finales werden.
- Führung: Der US-Reiter Kent Farrington führt das Feld nach dem ersten von drei Teilen an.
- Martin Fuchs: Der zweite Schweizer im Bunde, Martin Fuchs, belegt nach einem Abwurf Rang 15.
- Preisgeld: Das Championat in Texas ist mit knapp 1,2 Millionen Franken dotiert.
Das texanische Fort Worth steht diese Woche ganz im Zeichen des internationalen Spitzensports. Beim prestigeträchtigen Weltcup-Finale kämpfen 36 der weltbesten Springreiter um den Titel. Im Fokus aus Schweizer Sicht stehen Steve Guerdat und Martin Fuchs, die nach dem ersten Wettkampftag mit unterschiedlichen Ausgangslagen in die entscheidenden Runden gehen. Besonders für Guerdat geht es um mehr als nur den Tagessieg – es geht um einen Platz in den Geschichtsbüchern.
Weltcup-Finale Fort Worth: Guerdat auf Rekordjagd, Farrington führt nach Teil 1
Der Startschuss für das mit Spannung erwartete Weltcup-Finale im Springreiten ist gefallen. Nach dem ersten Teil, einem Zeitspringen, hat sich der Schweizer Steve Guerdat eine hervorragende Ausgangsposition für die kommenden Prüfungen gesichert. Wie SRF berichtet, absolvierte er mit seinem Pferd Iashin Sitte einen fehlerfreien Parcours und platzierte sich auf dem dritten Zwischenrang. Er war dabei nur knapp eine halbe Sekunde langsamer als der führende US-Amerikaner Kent Farrington, der vor heimischem Publikum eine starke Leistung zeigte.
Für Guerdat ist es bereits die 16. Finalteilnahme, und die Ambitionen sind hoch. Ein Sieg in Fort Worth wäre sein vierter Triumph nach 2015, 2016 und 2019. Damit würde er Legenden wie Hugo Simon und Rodrigo Pessoa übertreffen und zum alleinigen Rekordsieger des Weltcup-Finales aufsteigen. Strategisch setzt er dabei auf Iashin Sitte, während sein Spitzenpferd Dynamix für die kommende Weltmeisterschaft in Aachen geschont wird. Weniger optimal verlief der Auftakt für den zweiten Schweizer, Martin Fuchs, der sich nach einem Abwurf und den daraus resultierenden Strafsekunden vorerst mit dem 15. Rang zufriedengeben muss.
- Event: FEI Weltcup-Finale Springreiten 2026
- Ort: Fort Worth, Texas, USA
- Teilnehmer: 36 Reiter
- Zwischenstand nach Teil 1: 1. Kent Farrington (USA), 3. Steve Guerdat (SUI), 15. Martin Fuchs (SUI)
- Preisgeld: Knapp 1,2 Millionen Franken
- Modus: Dreiteiliges Championat (Jagdspringen, Prüfung mit Stechen, zwei Umgänge)
Einordnung
Guerdats dritter Platz nach dem Auftakt ist mehr als nur ein gutes Ergebnis – es ist eine Kampfansage. In einem Championat, bei dem Fehler aus der ersten Prüfung in die Gesamtwertung mitgenommen werden, ist ein sauberer und schneller Ritt zum Start Gold wert. Seine Entscheidung, auf Iashin Sitte zu setzen, zeigt das Vertrauen in seine zweite Garde und ein kluges Management seiner Pferde im Hinblick auf eine lange Saison. Die Konkurrenz ist jedoch, wie die Führung von Farrington und die Nennung weiterer Favoriten wie Willem Greve und Kevin Staut durch das Portal Hooforia zeigt, extrem stark. Der Weg zum historischen vierten Titel ist noch weit und anspruchsvoll.
Wie es weitergeht
Das Finale ist noch lange nicht entschieden. Auf das Jagdspringen folgen eine Prüfung mit Stechen sowie die finale Runde mit zwei Umgängen, in denen die Entscheidung über den Gesamtsieg fällt. Für Guerdat gilt es, die Konzentration hochzuhalten und weiterhin fehlerfrei zu bleiben, um den Druck auf die Führenden aufrechtzuerhalten. Martin Fuchs hingegen muss in den kommenden Runden angreifen und auf fehlerfreie Ritte hoffen, um im Klassement wieder nach vorne zu kommen. Die nächsten Tage versprechen also Hochspannung im texanischen Parcours. Mehr zu den Hintergründen des Turniers findest du auch in unserem vorherigen News-Update.
Häufige Fragen
Wie ist der aktuelle Stand beim Weltcup-Finale im Springreiten?
Nach dem ersten von drei Teilen, einem Zeitspringen, führt Kent Farrington (USA). Der Schweizer Steve Guerdat liegt auf dem 3. Platz, während Martin Fuchs den 15. Zwischenrang belegt, wie SRF berichtet.
Warum wäre ein Sieg für Steve Guerdat historisch?
Ein Sieg in Fort Worth wäre sein vierter Titel beim Weltcup-Finale. Damit würde er zum alleinigen Rekordsieger aufsteigen und Reiter wie Hugo Simon und Rodrigo Pessoa überholen, die den Titel ebenfalls dreimal gewannen.
Welches Pferd reitet Steve Guerdat in Fort Worth?
Steve Guerdat reitet Iashin Sitte. Laut SRF wird sein Top-Pferd Dynamix für die Weltmeisterschaften in Aachen geschont, was eine strategische Entscheidung für die Saisonplanung ist.


